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Service - Energiespartipps

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­So sparen Sie Strom im Alltag

Kleine Veränderungen mit großen Wirkungen

Oft verschwenden wir Strom gedankenlos. Allein durch einen sorgsamen Umgang mit Energie und die Nutzung stromsparender Gerate kann ein Durchschnittshaushalt seinen Stromverbrauch und damit die Kosten um die Hälfte reduzieren. Energieverschwendung ist nicht nur teuer, sondern schadet dem Klima: Rund zehn Prozent des gesamten deutschen CO2-Ausstoßes könnte bei sparsamem Umgang mit Energie vermieden werden.
Es lohnt sich also, einige Spar- maßnahmen auszuprobieren, die problemlos im Alltag möglich sind.

Licht

Klingt simpel, wird aber oft vergessen: Licht sollte nur eingeschaltet werden, wenn es notwendig ist Die beliebten Deckenfluter mit Dimmer täuschen lediglich einen geringen Stromverbrauch vor. Doch mit Leistungen von rund 200 Watt verbrauchen sie zehnmal mehr Strom als die hellsten Energiesparlampen. Bitte merken: Halogenlampen und Deckenfluter sind Stromfresser.

Geräte

Wer sich neue Küchengeräte wie Herd, Geschirrspüler oder Kühlschrank anschaffen möchte, sollte auf das Zeichen "Euro-Energie-Label" achten. Die Skala des Ökozeichens reicht von A (niedriger Verbrauch) bis G (höchster Strom- verbrauch). Zusätzlich sollten auch die Verbrauchswerte der Klasse A miteinander verglichen werden. Oft lassen sich sogar innerhalb einer Klasse erhebliche Unterschiede finden.

Kochen

Beim Kochen sollten gut schließende Topfe verwendet werden, die genau dem Herdplattendurchmesser ent- sprechen. Ein zu kleiner Topf auf einer zu großen Platte verschwendet bis zu 30 Prozent Energie. Ebenfalls sinnvoll: Der Einsatz von Schnell- kochtöpfen. Wasser sollte statt auf dem Herd besser mit Tauchsieder oder Wasserkocher erhitzt werden. Eine Mikrowelle ist unter Stromsparaspekten nur beim Erwärmen kleiner Portionen (maximal 500 Gramm Gemüse) sinnvoll. Bei großen Mengen verbraucht sie wesentlich mehr Strom als herkömmliches Kochen.

Kühlen

Je kühler der Aufstellort von Truhe oder Kühlschrank, desto geringer der Energieverbrauch. Aufstellplatze neben Herd, Spülmaschine oder Heizung sind deshalb ungünstig. Das Lüftungsgitter bitte regelmäßig entstauben. Innentemperaturen nur so niedrig wie nötig einstellen. Bei sieben Grad, die völlig ausreichen, betragt die Einsparung 15 Prozent. Gefrierfach regelmäßig abtauen, nur abgeblühte Speisen in den Kühlschrank stellen, Tür schnell schließen.

Stand-by

Elektrogerate, die ständig im Bereitschaftsmodus "Stand-by" laufen, belasten Geldbeutel und Umwelt. Ein mit Elektrogeraten durchschnittlich ausgerüsteter Haushalt kann auf diese Weise jährlich überflüssige Stromkosten von rund 65 Euro verursachen. Gehören noch Com- puter, Drucker- oder Satellitenempfänger zum Inventar, belaufen sich die zusätzlichen Stromkosten auf bis zu 180 Euro.

Also sollte man unbedingt alles vom Netz nehmen, was nicht wirklich benötigt wird, um Leerlaufverluste zu vermeiden. Dazu zahlen neben dem Fernseher, der Stereoanlage oder dem Radiowecker auch Lampen, die mit Transformatoren ausgestattet sind, wie beispielsweise Schreibtischlampen. Die Stand-by-Schaltung ist überflüssig und ein teurer Unsinn.

Deshalb sollten Sie nach Möglichkeit Gerate kaufen, die einen "Ausschaltknopf" haben, damit sie auch wirklich vom Netz getrennt werden können. Darüber hinaus sind - wegen des geringen Aufwandes - Mehrfachsteckdosen mit Ausschalter zu empfehlen

Arbeitszimmer und Büro

Bildschirme verbrauchen etwa dop- pelt so viel Energie, wie der dazu gehörende PC. Ein Bildschirmschoner spart - entgegen einer weit verbreiteten Meinung - kaum Energie. Schalten Sie deshalb in Arbeitspausen den Bildschirm über den Netzschalter des Bildschirms aus. Nach dem Wiedereinschalten vergehen nur wenige Sekunden, und Sie sehen das gleiche Bild wie vor dem Ausschalten. Neue Bildschirme sollten nur dann gekauft werden, wenn sie bei Nichtbenutzung den Bildschirm automatisch vollständig abschalten.

Laserdrucker benötigen 30 bis 150 Watt, auch wenn nichts gedruckt wird. Tintenstrahldrucker verbrau- chen nur etwa zehn Watt. Laserfaxgeräte brauchen ein Mehrfaches an Energie von Thermo- oder Tintenstrahlfaxgeräten.